Mixed-Volleyball: TSV siegt zum Abschluss der Hinrunde mit 3:0 gegen die SG Hausham

Iffeldorf, 06.12.2011

Die Mixed-Volleyballer des TSV Iffeldorf haben mit einem 3:0-Sieg (25:22, 25:13, 25:18) im Heimspiel gegen den Altmeister SG Hausham für ein Novum gesorgt: Das Osterseen-Team hat als erste Mannschaft überhaupt die Hinrunde der A-Klasse Süd ohne Niederlage absolviert und steht souverän an der Tabellenspitze.

Die Partien gegen den SG Hausham waren in den letzten Jahren immer eng. Traf doch mit der SG der Serienmeister der Jahre 2006 – 2009 auf seinen Nachfolger, Meister der Jahre 2010 und 2011. „Wir haben in dieser Saison einfach zu wenig trainiert“, so resümierte der Haushamer Kapitän Markus Bartl nach dem Spiel, „außerdem sind wir im Schnitt einfach zu klein“. Da wirkte wohl der Eindruck des gerade absolvierten Spiels und die darin beobachtete Blockleistung des TSV Iffeldorf noch nach, stellten die doch mit einer Durchschnittsgröße von 1,89m eine „echte Wand“ gegen die Angriffsbemühungen der Haushamer.

Von Größennachteilen war allerdings bis Mitte des ersten Satzes bei Hausham nichts zu sehen. Mit sehr guter Blockarbeit gegen die Iffeldorfer Außenangreifer sah sich der SG bald mit 13:18 in Führung. „Dann haben wir leider begonnen, über einen Satzgewinn nachzudenken“, so Bartl, während es dem TSV gelang, seine Fehlerquote in der Annahme zu reduzieren und damit mehr Druck in die eigene Offensive zu bringen. Punkt um Punkt holte der TSV auf. Mit einer Aufschlagserie von Ralph Bader machte der TSV sechs Punkte in Folge, und konnte bei 21:20 erstmals in Führung gehen, die man bis zum 25:21 auch nicht mehr abgab.

Im zweiten Satz „haben wir Hausham dann ziemlich zerlegt“, so Kapitän Wolfram Skasa-Weiss, der in kürzester Zeit drei mächtigen Blocks gegen den Haushamer Außenangriff setzte. Drei harte Schnellangriffe von Erich Gampenrieder und eine sieben-Punkte-Aufschlagserie von Richard Richter brachten den TSV deutlich in Führung, ehe Zuspielerin Steffi Bell und Außenangreiferin Katrin Reisnecker mit zwei Blocks zum Satzende den Sack mit 25:13 zumachten.

Der TSV setzte sein Aufschlagfeuerwerk auch im dritten Satz fort. „Wir schlagen in der Liga mit Abstand am besten auf – damit haben wir heute 15 – 20 Punkte direkt erzielt. Wenn die Haushamer Annahme den Ball irgendwie noch im Spiel gehalten hat, haben wir eben in Block oder Abwehr zugegriffen“, so Bader, der mit seinen Aufschlägen eine Fünf-Punkte-Serie zum 18:13 einleitete. Auch Zuspielerin Steffi Bell zeigte ihre Offensivqualitäten: nach einem Dankeball, kurz aber ohne Druck in das Iffeldorfer Feld gespielt, nahm sie den Ball zunächst selbst an und verwertete das Zuspiel mit einem harten Diagonalangriff zum 19:13, „eine der seltenen Möglichkeiten, in denen ich auch mal zum Angriff komme“, strahlte Bell, die in der Folge den im Block überzeugend agierenden Manfred Reisnecker mit Schnellangriffen einsetzte, die unwiderstehlich im Feld der Gäste einschlugen. Mit 25:18 ging auch Satz drei an den TSV.

„Das war eine souveräne Leistung. Wir haben es erstmals geschafft, alle Partien der Vorrunde zu gewinnen. Aufgrund der dieses Jahr eingeführten Drei-Punkte-Regelung haben wir nur einen Punkt durch das 3:2 gegen Eurasburg abgegeben. Das ist super. Wir wissen aber auch, dass in der Rückrunde, in der wir überwiegend Auswärtsspiele haben werden, ein anderer Wind wehen wird.“, so Außenangreiferin Pia Seuthe.