Mixed-Volleyball: Mit Rumpfteam zur "Mission Finale" bei der Bayerischen Meisterschaft

Iffeldorf, 15.06.2012

Spannend wird es morgen bei der Bayerischen Meisterschaft im Mixed-Volleyball: Wird sich das Ostersee-Team wieder ins Finale kämpfen können und sich damit zum dritten Mal in Folge für die Süddeutsche Meisterschaft qualifizieren? Schafft es der TSV Vaterstetten, zum sechsten Mal in Folge den Titel zu holen? Mit acht Vollmotivierten zieht Iffeldorf zur "Mission Finale" nach Gauting.

In den beiden letzten Jahren hieß das Finale der Bayerischen Meisterschaft jeweils Vaterstetten gegen Iffeldorf. Damit die Iffeldorfer auch dieses Jahr wieder ins Finale einziehen, "müssen wir extrem effizient spielen und gegen die besten Gegner unsere beste Leistung bringen", analysiert Spielertrainer Erich Gampenrieder. Zunächst zwei Gruppenspiele gegen Donaustauf und Zirndorf, potenziell ein Überkreuzspiel, ein Halbfinale gegen Vaterstetten oder den oberbayerischen Vizemeister TSV München-Nymphenburg, und ein Platzierungsspiel - also zwischen 10 und 15 Sätze. Nach den verletztungs- bzw. krankheitsbedingten Ausfällen von Günter Weidner und Michael Zellinger bestreiten die beiden verbleibenden Mittelblocker, Manfred Reisnecker und Gampenrieder, die Partien. "Das ist sehr hart bei ca. 45 maximalen Sprüngen je Spiel. Aber ok, der Situation stellen wir uns. Wir wollen mindestens in Halbfinale.", so Reisnecker.

Dabei ist es den Iffeldorfern am Ende egal, wie der Gegner heißt. Gegen Nymphenburg setzte es im Halbfinale der oberbayerischen Meisterschaft zuletzt eine herbe 0:2-Niederlage, gegen Vaterstetten haben die Iffeldorfer bei Meisterschaften noch keinen Satz gewonnen. Was Kapitän und Diagonalangreifer Wolfi Skasa-Weiss aber nicht anficht: "Beide Teams sind bärenstark, aber den Druck haben aufgrund unserer Personalsituation die Gegner. Alle drei Teams sind auf Augenhöhe". Aber auch in der Vorrunde warten mit Donaustauf und Zirndorf zwei sehr starke Gegner. "Wir werden von Satz zu Satz spielen.", beschreibt Außenangreiferin Ines Kluge das Herangehen an die Mission Finale.

Universalspieler Ralph Bader, die beiden Außenangreiferinnen Pia Seuthe und Ines Kluge, sowie Zuspielerin Steffi Bell treten ebenso in Gauting an, wie die gerade rechtzeitig von einem Bandscheibenvorfall genesene Libera Vera Laske. "Das kann unser Trumpf in der Annahme werden", so Gampenrieder, der "wie das gesamte Team, total Bock auf morgen hat. Wir haben diese Woche gut trainiert. Ich habe ein sehr gutes Gefühl."