Mixed-Volleyball: 3:1-Sieg beim Spitzenspiel gegen Weilheim I

Iffeldorf, 19.10.2012

Mit 3:1 (23:25, 25:9, 25:15, 25:19) gewannen die Iffeldorfer Mixed-Volleyballer das Spitzenspiel der A-Klasse Süd gegen den TSV Weilheim I. Nach anfänglich zu hoher Fehlerquote sorgte eine deutliche Leistungssteigerung in Block und Angriff für einen letztlich doch deutlichen Sieg.

Jährlich grüßt das Murmeltier, wenn die Volleyballer des TSV Iffeldorf in Weilheim antreten: Man weiß ob der Stärken des Gegners und kassiert dennoch eine Niederlage pro Saison. Um nicht wieder in diese Falle zu laufen, ging die Mannschaft mit der Zielsetzung in die Partie, einen 3:0-Sieg zurück an die Osterseen zu nehmen, und nahm auch sofort mit gutem Aufschlagspiel das Heft in die Hand. Bis zum 17:14 für Iffeldorf „nahm die Partie ihren erhofften Verlauf“, so Außenangreiferin Pia Seuthe. „Dann haben wir allerdings unsere Fehlerquote in astronomische Höhen getrieben und massive Probleme mit den Aufschlägen von Weilheims 2-Meter-Mann Jürgen Brüderle gehabt“. Fünf Punkte in Folge gingen an die Kreisstädter, ehe die Iffeldorfer mit einem Block gegen den glänzend aufgelegten Außenangreifer der Weilheimer, Volker Ladwig, wieder das Aufschlagrecht erkämpfen konnten. Symptomatisch allerdings landete der folgende Aufschlag im Aus. „Wir waren in dieser Phase ein bisschen zu übereifrig: einfache Angriffe wurden nicht verwertet, die eigene Blocksicherung landete beim Gegner und die Feldabwehr hat kaum einen Ball bekommen“, fasst Mittelblocker Günter Weidner den weiteren Verlauf des ersten Satzes zusammen, der schließlich mit 23:25 an die jubelnden Weilheimer ging.

Einen völlig anderen Verlauf nahm der folgende Satz, in dem sich mancher Zuschauer die Augen rieb. „Da haben wir dann Revanche für den ersten Satzverlust in dieser Saison genommen“, schmunzelte Zuspielerin Steffi Bell. Insbesondere mit den kurzen Aufschlägen des Ostersee-Teams kamen die Weilheimer überhaupt nicht zurecht, der Block von Seuthe und Weidner stellte deren Angreifer vor unlösbare Aufgaben, und nach knapp 20 Minuten wechselten die Teams nach einem 25:9 für Iffeldorf die Seiten.

Mit Ralph Bader für Richard Richter stabilisierten die Iffeldorfer weiter ihre Annahme und setzten Weilheim in der Folge unter Dauerdruck. „In dem Satz war für uns nichts zu holen“, analysierte Brüderle nach dem Spiel. „Was die Iffeldorfer mit Wolfi Skasa-Weiss auf der Diagonalposition und Erich Gampenrieder im Schnellangriff spielen, ist schon bärenstark.“ Insbesondere aus der eigenen Abwehr heraus kamen die Iffeldorfer zu annähernd 100% Erfolgsquote und gewannen so auch den dritten Satz deutlich mit 25:15.

Im vierten Satz setzten die Iffeldorfer konsequent ihre Angriffsroutine durch. Während Weidner und Gampenrieder in der Regel zwei Blockspieler banden, kamen Seuthe, Bader und Skasa-Weiss serienweise zu blockfreien Angriffen. „Das ging fast ein wenig zu leicht, weshalb im eigenen Aufschlag der Schlendrian Einzug hielt und wir wieder zu viele Fehler gemacht haben.“ Weilheim erkämpfte sich bei 17:17 den Ausgleich und witterte nochmals Hoffnung, ehe Skasa-Weiss mit zwei Blockpunkten und Gampenrieder mit einem erneuten Schnellangriff den Sack mit 25:19 zumachten.

„Wir haben uns im Spielverlauf sehr gut gesteigert und insbesondere in Angriff und Block überzeugt. Uns fehlt aber im Moment aufgrund der wenigen Trainingseinheiten einfach noch der Rhythmus.“, fasst Richard Richter das Spiel zusammen. Bedingt durch die Herbstferien haben die Iffeldorfer jetzt drei Wochen spielfrei, ehe es zur nächsten Partie beim Aufsteiger SV Raisting Satellites kommt.